Über Reiki

Unter dem Begriff REIKI werden diverse aus Japan stammende Behandlungstechniken verstanden, bei denen ein Heiler seinem Klienten systematisch die Hände auflegt, um dessen Selbstheilungskräfte zu reaktivieren. Das ist allerdings eine recht oberflächliche Begriffsbestimmung, denn eine Mutter legt instinktiv ihrem Kind bei Bauchschmerzen auch schon einmal ihre wärmenden Hände auf, um es zu beruhigen …

Was REIKI eigentlich bedeutet

Der Begriff REIKI setzt sich aus zwei Silben zusammen, die für den allgegenwärtigen „göttlichen Geist“ (REI) und für die uns sowohl umgebende als auch durchdringende subtile „Lebensenergie“ (KI) stehen. Diese Lebensenergie wird in anderen Kulturen u.a. auch Chi (China) oder Prana (Indien) genannt. Unter solchen Gesichtspunkten ist daher REIKI ein Oberbegriff für all jene Behandlungstechniken, bei denen ein Heiler lediglich als Vermittler zwischen dem göttlichen Geist und seinem Klienten wirkt, damit der Fluss der Lebensenergien durch dessen Körper wieder harmonisiert wird – der tatsächliche Heiler ist der göttliche Geist selbst.

Damit kommen gleich drei Fragen auf:
1. Worum handelt es sich beim „göttlichen Geist“ (REI) ?
2. Was ist denn überhaupt „Lebensenergie“ (KI) ?
3. Wie wirken der „göttliche Geist“ und die “Lebensenergie“ zusammen (REIKI) ?

Körper, Geist und Seele

In der fernöstlichen Philosophie, die auch den dortigen Heilkunden zugrunde liegt, geht man davon aus, dass das gesamte Universum von einer ewig existierenden, allwissenden sowie allmächtigen Intelligenz geschaffen wurde und beherrscht wird. Diese transzendentale Intelligenz wird in unserer Kultur „Gott“ genannt. Damit sich „Gott“ selbst erkennen kann, schuf er das Universum aus Materie, in die er seinen unruhigen Geist hineinströmen lässt, so dass sich die Materie ständig nach seinen Vorstellungen verwandelt – man nennt das auch Schöpfungsprozess.

Alle Lebewesen sind eigentlich winzige Bestandteile der großen göttlichen Intelligenz, auch (individuelle und bedingte) „Seelen“ genannt. Nach unseren westlichen Vorstellungen werden die materiellen Verkörperungen der Lebewesen, d.h. das, was wir von ihnen mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen, als eigentliches Lebewesen betrachtet – aber das ist genauso wenig korrekt, als wenn man ein Kraftfahrzeug mit seinem Nutzer gleichsetzt. Die Körper aller Lebewesen bestehen aus passiver Materie, und die die Lebewesen (Seelen) umwuselnden geistigen Energien führen erst zur Belebung und Bewegung der Verkörperungen. Da alle Lebewesen ursprünglich aus der gleichen Quelle (Gott) hervorgegangen und auch weiterhin ständig mit ihr verbunden sind, kann man davon ausgehen, dass auch die Belebung ursächlich vom großen göttlichen Geist ausgeht.

Alle Lebewesen verfügen nach ihrer (göttlichen) Bestimmung über gewisse Entscheidungsfreiheiten für ihr gesamtes Handeln. So können sich Pflanzen zwar nicht von der Stelle rühren, aber im Wind bewegen, und die Tiere können sich in dem Freiraum bewegen, der ihnen vom Menschen gewährt wird. Aber auch der Mensch selbst verfügt nicht über die Allmacht, die er sich zumeist selber zuzusprechen versucht.

Krankheit als energetische Dysbalance

Während seiner irdischen Lebenszeit (Inkarnation) hat der Mensch jedoch die Entscheidungsfreiheit, im Kontext mit seiner natürlichen und gesellschaftlichen Umwelt weitestgehend frei zu denken und zu handeln. In der Auseinandersetzung mit seiner Umwelt wird der Mensch allerdings auch mit den Energien seiner Umwelt konfrontiert, was u.a. zu gesundheitlichen Beschwerden und Erkrankungen führen kann. Dabei handelt es sich dann um energetische Dysbalancen.

Ein gut ausgebildeter und erfahrener Reiki-Heiler weiß, dass gesundheitliche Beschwerden und Erkrankungen ein Zeichen dafür sind, dass der Betroffene in seinem ganzen Verhalten aus einem übergeordneten Kontext (Dharma) gefallen ist. Da auch der Heiler selber diesen Kontext nur wenig überschauen kann, ordnet er sich bei seinen Behandlungen der höchsten (göttlichen) Intelligenz unter, die dann behutsam den Klienten wieder in den bestimmungsgemäßen Kontext versetzt – der Heiler stellt sich lediglich als Mittler zwischen dem Betroffenen und der göttlichen Intelligenz zur Verfügung, die über den Heiler die notwendigen (belebenden geistigen) Energien austauscht …

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