Über Shiatsu

Shiatsu ist eine spezielle japanische Heilmethode, die manuelle Behandlungstechniken auf der biologisch-physikalischen Körperebene mit geistigen Behandlungstechniken auf subtiler energetischer Körperebene kombiniert …

Was SHIATSU ursprünglich bedeutet

Wörtlich übersetzt bedeutet SHIATSU lediglich „Fingerdruck“, aber die heutigen Shiatsu-Behandlungen beinhalten mittlerweile noch etwas mehr: Die Ursprünge der japanischen Fingerdruck-Massage (Shiatsu) liegen offensichtlich in der chinesischen Tuina-Massage, die in die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) eingebettet ist. Hier wird über diverse Dehn-, Druck-, Knet-, Reibe-, Schiebe- und Klopftechniken entlang subtiler Energiebahnen (Meridianen) sowie von Muskelsträngen und Bändern oder auch an Gelenken dafür gesorgt, dass der innerkörperliche Fluss aller Energien bei den Betroffenen wieder in Gang gesetzt und dann harmonisiert wird. Als Energien werden nicht nur feinste elektromagnetische Ströme sondern auch körperinnere Lüfte und Flüssigkeiten angesehen. Besondere Formen der Tuina-Massage sind die Akupressur und die Fussreflexzonenmassage.

Das in der westlichen Welt verbreitete SHIATSU ist ein Behandlungssystem von Shizuto Masunaga – es wird auch als ZEN-Shiatsu bezeichnet und bezieht sich hauptsächlich auf die Meridian-Behandlung. Masunaga war ein Schüler von Tokujiro Namikoshi, dessen körperorientiertes Behandlungssystem in Japan noch weithin angewendet wird.

Wie SHIATSU praktiziert wird

Das moderne SHIATSU nach Masunaga ist im Gegensatz zur chinesischen Tuina-Massage eine sehr sanfte manuelle Behandlungstechnik, bei der sich der Masseur insbesondere den subtilen Energiebahnen (Meridianen) seines Klienten widmet, nach langjährigen praktischen Erfahrungen mit einer entsprechenden Sensibilität darüber hinaus aber auch energetische Dysbalancen außerhalb der Meridiane nachgeht:

Bei einer Behandlung liegt der Klient locker angekleidet und entspannt auf einer Futonmatte, seltener auf einer breiten Massageliege. Daneben kniet der Masseur und arbeitet den Körper seines Klienten mit leichten Dehn- bzw. Zug- sowie Druck- und Haltetechniken systematisch durch. Der Klient wird in Bauch-, Seiten- und Rückenlage behandelt, wobei die Positionswechsel in der Regel vom Masseur durch eigenen Körpereinsatz selbst vorgenommen werden – der Klient ist also ein passiver Nutznießer dieser sehr entspannenden Behandlung, die etwa 60 Minuten dauert.

Bei allen energetischen Heilweisen, zu denen u.a. auch REIKI und SHIATSU zählen, wird das Hauptaugenmerk auf den harmonischen innerkörperlichen Fluss der Lebensenergien (hier KI genannt) gelegt. Dieser Fluss kann durch körperliche oder auch geistige Verspannungen blockiert sein, mit sanften körperlichen oder subtilen geistigen Behandlungstechniken aber auch wieder in Gang gesetzt werden – eine Shiatsu-Behandlung ist auch hier sehr effektiv.